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Valeria Gordeev, Yade Yasemin Önder, Lukas Rietzschel, Ingo Schulze

Nominierungen für den Deutschen Buchpreis 2026

Nicht eine, nicht zwei, nicht drei, sondern gleich vier (!) Nominierungen für den Deutschen Buchpreis. Wir gratulieren unseren Autor:innen Valeria Gordeev, Yade Yasemin Önder, Lukas Rietzschel und Ingo Schulze herzlich zur Aufnahme auf die Longlist 2026.

Auf gelb gestreiftem Grunde sind vier Buchcover und ein Sticker mit „2026 deutscher buch preis Nominiert“ zu sehen. Die Bücher sind von Valeria Gordeev, Yade Yasemin Önder, Lukas Rietzschel und Ingo Schulze.

Ihre Bücher sind ein Geschenk an alle Leser:innen: provokant, abgründig, wütend, augenöffnend und sprachgewaltig. Wir vertreten die Bühnenrechte an diesen Romanen. Am 8. September wird die Shortlist veröffentlicht – es bleibt spannend! Weitere Informationen zur Longlist des Deutschen Buchpreises finden Sie hier

 

Valeria Gordeev: „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle
ISBN: 978-3-10-397634-2
S. FISCHER
Virtuos verwebt Valeria Gordeev die Geschichte einer Familie zwischen Berlin, Kyjiw und Moskau mit den Erschütterungen unserer Gegenwart.“
 
 
Yade Yasemin Önder: „Anti Müller
ISBN: 978-3-98816-065-2
park X ullstein
Ein virtuoser, doppelbödiger Roman über die Beziehungsverhältnisse unserer Gegenwart, in denen sich patriarchale Macht nicht mehr durch dumpfe Gewalt manifestiert. Sondern ganz elaboriert und sanft: durch die brutale Weigerung, Verantwortung zu übernehmen.“
 
 
Lukas Rietzschel: „Sanditz
ISBN: 978-3-423-28516-2
dtv
„Ein Roman über Aufbruch und Niedergang, Gelingen und Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.“
 
 
Ingo Schulze: „Das Wasser im August
ISBN: 978-3-10-397166-8
S. FISCHER
„Vielleicht ist die Liebesgeschichte „Das Wasser im August“ für den Erzähler auch eine Schule des Sehens und des Schreibens – und der Versuch, die Welt und die eigene Geschichte so rückhaltlos wie möglich zu erkunden.“
© Franz und Henriette Friedrich

Valeria Gordeev

Valeria Gordeev wurde 1986 in Tübingen geboren. Die Autorin und Illustratorin arbeitet gegenwärtig an ihrem Debütroman Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle. Veröffentlichungen finden sich in verschiedenen literarischen Zeitschriften, zuletzt im Literaturmagazin schliff der edition text +kritik (Nr. 11, Ausgabe Utopie). Zeichnungen und Illustrationen zu literarischen Werken sind im Guggolz Verlag erschienen. In Zusammenarbeit mit dem Autor Franz Friedrich verfasste sie Liedtexte für die Filme des Regisseurs Max Linz. Gordeev lebt und arbeitet in Berlin.

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Yade Yasemin Önder

Ihr erstes Theaterstück Kartonage wurde zu den Autorentheatertagen 2017 eingeladen, in diesem Rahmen am Deutschen Theater Berlin uraufgefu¨hrt und in den Spielplan des Wiener Burgtheaters aufgenommen. 2018 war sie Gewinnerin des open mike in der Kategorie Prosa, 2019 Preisträgerin des Martha-Saalfeld-Förderpreises. 2020 erhielt sie das Arbeitsstipendium Literatur des Berliner Senats.

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© Christine Fenzl

Lukas Rietzschel

Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz in Ostsachsen. Schon sein Debütroman Mit der Faust in die Welt schlagen (2018) war ein Bestseller, der für das Kino verfilmt wurde. 2021 erschien der zweite Roman Raumfahrer. Lukas Rietzschels Romane und Theaterstücke wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gellert-Preis, dem Sächsischen Literaturpreis und dem Literaturpreis Text & Sprache. Sein dritter Roman Sanditz war ein Bestseller.

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© Gaby Gerster

Ingo Schulze

Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Jena arbeitete er zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Bereits sein erstes Buch 33 Augenblicke des Glücks, 1995 erschienen, wurde sowohl von der Kritik als auch dem Publikum mit Begeisterung aufgenommen. Simple Storys (1998) wurde ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektüre. Es folgten das Opus magnum Neue Leben (2005), die Erzählungen Handy (2007) und Orangen und Engel (2010) sowie die Romane Adam und Evelyn (2008) und Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst (2017), für den Ingo Schulze mit dem Rheingau Literatur Preis ausgezeichnet wurde und der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand. Zudem veröffentlichte Ingo Schulze Essays und Reden, darunter Was wollen wir? (2009) und Unsere schönen neuen Kleider (2012), sowie das Künstlerbuch Einübung ins Paradies (2016). Im Frühjahr 2020 erschien der Roman Die rechtschaffenen Mörder, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Am 1. Oktober 2020 wurde Ingo Schulze mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für sein Engagement als politischer Autor und Künstler ausgezeichnet. 2022 erschien Der Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte ..., 2024 der Band Zu Gast im Westen. Aufzeichnungen aus dem Ruhrgebiet und im August 2026 der Roman Das Wasser im August, der mit dem Uwe-Johnson-Preis ausgezeichnet wird und für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert ist. Ingo Schulzes Werk wurde mit internationalen Preisen ausgezeichnet und ist in 32 Sprachen übersetzt.

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