Alfred Döblin

Neuverfilmung: BERLIN ALEXANDERPLATZ von Alfred Döblin

Berlin Alexanderplatz ist aber weit mehr als ein großer Schauspielerfilm und eine virtuose Literaturverfilmung - es ist eine Parabel gegen den Rassismus. Gegen das Wegschauen. Und das Drama beinhaltet eine Botschaft, zu der man sich nicht nicht verhalten kann“, schreibt DIE ZEIT (26.02.2020) über Burhan Quarbanis Neuverfilmung von BERLIN ALXEANDERPLATZ.


Regisseur und Autor Burhan Qurbani holt Alfred Döblins Jahrhundertroman BERLIN ALEXANDERPLATZ in die Gegenwart und wagt einen zeitgemäßen Zugriff auf diesen Klassiker der deutschen Literatur. Die erfolgreiche Uraufführung des Films fand im Wettbewerb der 70. Berlinale statt.


Franz Biberkopf heißt hier Francis (Welket Bungué) und ist ein afrikanischer Geflüchteter. Gestrandet ohne Pass und Aufenthaltsgenehmigung hat Francis keinen legalen Zugang zu dieser Gesellschaft. Er träumt vom guten, vom richtigen Leben, aber fast zwangsläufig landet er im kriminellen Milieu. Im Flüchtlingsheim trifft er Reinhold (Albrecht Schuch), der dort seine Drogenkuriere rekrutiert. Zwischen beiden Männern entwickelt sich eine fast freundschaftliche Beziehung, die zu nichts Gutem führt. Bis Mieze (Jella Haase) auftaucht. Das Trio bildet das Zentrum dieser in fünf Teilen erzählten märchenhaften Parabel.


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