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Der Brandner Kaspar kehrt zurück
nach Motiven von Franz Kobell
2 D, 7 H, Statisten
Der Volkstheater-Klassiker. Der Tod, in der Gestalt des klapprigen Boandlkramers, kommt in die kleine Berghütte vom Brandner Kaspar. Er will ihn holen. Dabei jedoch wird er zum Trinken und Kartenspielen verführt und schon bald schuldet er dem bauernschlauen Einsiedler 18 weitere Lebensjahre. Der Himmel gerät durcheinander. Dennoch gelingt es dem Boandlkramer am Ende, den Brandner zumindest probeweise ins Paradies zu verfrachten, wo dieser schließlich gerne bleiben möchte.
Wolfgang Maria Bauers Stück beginnt 7 Jahre danach.
„An ganzn Tag immer nur Paradies, - des hält koaner aus.“ Der Brandner Kaspar schaut eines Nachts wieder einmal durch das himmlische Fernrohr auf Bayern hinab. Er sieht seine Heimat, seine Urenkel, seine Enkelin Marei und deren Mann Flori. Dabei erfährt er plötzlich von einem geplanten Diebstahl, einem bevorstehenden Verbrechen. Brandner Kaspar ist verzweifelt; er muss das verhindern. Er muss zur Erde zurück, sofort! Die einzige Chance dazu aber ist der Boandlkramer und dessen schwarzer Karren. Zu zweit machen sie sich auf den Weg, das drohende Unglück zu vermeiden. Leider läuft nicht alles nach Plan, sondern ganz anders… Und den beiden gelingt vor allem eines, - im Himmel wie auf Erden - : das Durcheinander zu vergrößern.
Uraufführung:
Landestheater Niederbayern, Landshut
Regie: Wolfgang Maria Bauer
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