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Noah, Niemand und der Gelbbauchkormoran
2 Darsteller, Für 2 Schauspieler und 1 Segelschiff
Auf einmal regnet’s. Wie aus Kübeln! Eine Woche lang. Zwei Wochen. Wie aus Badewannen! Eine Sintflut. Am nächsten Tag geht die Sonne auf. Und überall: nur Wasser bis zum Horizont. Als der große Regen kam, hat sich Noah allein mit den Tieren auf das Schiff gerettet. Nun dümpeln sie auf dem endlosen Meer herum. Dauerflaute. Unter Deck sind tausende Tiere aller Art eingepfercht. Über Deck fliegen lauter Vögel rum und kacken alles voll. Kein Land in Sicht. Nur Eulenkacke, Gekröse und Gewölle so weit das Auge reicht. Doch Noah und die Tiere sind nicht allein… ein blinder Passagier hat sich an Bord geschlichen! Gezeter und Gezanke ist vorprogrammiert.

„Es geht um die brennenden Probleme der Weltpolitik: Flucht, Vertreibung, Umweltverschmutzung und die Macht des Stärkeren. Ein diffiziler Drahtseilakt, diese existenziellen Dinge für Kinder verständlich und gleichzeitig unterhaltsam darzustellen.“ (Bonner Rundschau)

Lothar Kittstein schrieb dieses Stück im Auftrag von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater“, einem Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V., mit Mitteln des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.
Uraufführung:
03.03.2017 | Theater Marabu, Bonn
Regie: Tina Jücker, Claus Overkamp
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