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Zu Besuch
1 D, 2 H
Vor einem Jahr ist "Oma" gestorben. Seitdem lebt "Opa" allein in der ehemals gemeinsamen Wohnung. Und in der passieren merkwürdige Dinge. Der Fernseher geht an, ohne dass "Opa" ihn berührt hätte. Dinge verschieben sich ohne sein Zutun. Nach und nach erfährt "Opa", dass seine Frau in ihm weiterlebt. Er kann und will sich nicht von ihr lösen, will, dass sie Teil seines Alltags bleibt. Und sie ist präsent, in ihm ist sie lebendig. Und auch die Zuschauerkinder können sie sehen und erleben.

Für sein Kinderstück Zu Besuch wurde Lothar Kittstein am 3. Dezember 2005 mit einem von vier Kindertheater-Preisen der Frankfurter Autorenstiftung ausgezeichnet.
Aus der Begründung der Jury:
"... Die Kinder sollen mitspielen, wünscht sich der Autor. Dabei verwendet er in der Erzählweise einen Kunstgriff. Er lässt die verstorbene Oma auftreten, scheinbar voller Leben, aber eben doch die Dinge aus einer anderen Welt betrachtend. Die Zuschauer müssen sich so in jeder Szene neu die Frage nach Leben und Tod stellen, und die spielerische Dramaturgie ermöglicht dieses auf eine sehr leichte, warmherzige und geradezu charmante Weise."
Uraufführung:
28.05.2011 | Badisches Staatstheater Karlsruhe
Regie: Kathrin Wunderle
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