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Caren Jeß

TO MY LITTLE BOY – HELD AUS POLYESTER am Thalia Theater Hamburg uraufgeführt

16.01.2026: Uraufführung von Caren Jeß in der Regie von Marie Bues am Thalia Theater Hamburg (Gaußstraße) mit einem fulminanten 3er-Ensemble bestehend aus Cino Djavid, Torben Kessler und Cennet Voß.

Ein Mann in Karohemd und grüner Hose steht auf einer Bühne neben einer Person in einem flauschigen, rosa Schweinekostüm. Beide lehnen an einem großen, weißen Block vor dunklem, neutralem Hintergrund.
© Katrin Ribbe

„Tatsächlich aber ist an diesem Abend der Text selbst der faszinierendste Protagonist von allen: weil er fordernd ist und funkelnd, charismatisch und voller Gegenwart.“(nachtkritik)

Welcher Halt bleibt in einer Zeit, in der wenig Hoffnung bleibt? Wenn die Überforderung durch den Kopf tobt, wie ein unaufhaltsamer Wirbelsturm? Der Geologe Aaron weiß berufsbedingt, wie schlecht es um den Zustand der Erde bestellt ist. Ohne sein jahrzehntealtes, beständig trocken sein Leben kommentierendes Stoffschwein Tupper kann er die Welt einfach gar nicht mehr aushalten. Was wohl passiert, wenn er es irgendwann verlieren würde? Caren Jeß hat einen mitreißenden Bewusstseinsstrom geschrieben, der den schmerzhaft auszuhaltenden Widersprüchen unserer Gegenwart eine literarische Form gibt, die so aufregend und ambivalent ist wie der Zustand, den sie beschreibt.  Weitere Informationen zur Produktion am Thalia Theater finden Sie hier

TO MY LITTLE BOY – HELD AUS POLYESTER
von Caren Jeß
UA: 16.01.2026, Thalia Theater Hamburg (Gaußstraße)
Regie: Marie Bues
Bühne: Heike Mondschein
Kostüme: Amit Epstein
Musik: Lila-Zoé Krauß
Dramaturgie: Nora Khuon
Besetzung: Cino Djavid, Torben Kessler, Cennet Voß

Drei Personen auf einer Bühne: Links sitzt ein Mann auf einem schwarzen Klavier. Rechts sitzen eine Frau in Weiß und ein Mann in einem auffälligen, rosa Plüschkostüm, der einen Arm hochstreckt.
© Katrin Ribbe
© Jewgeni Roppel

Caren Jeß

Caren Erdmuth Jeß, geboren 1985 in Eckernförde, studierte Deutsche Philologie und Neuere deutsche Literatur in Freiburg i.Br und Berlin. Als Dramatikerin trat sie das erste Mal 2017 in Erscheinung, als sie mit ihrem Stück Deine Mutter oder Der Schrei der Möwe den dritten Platz des Osnabrücker Dramatikerpreises belegte. 2018 gewann sie die Residency des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik mit Bookpink. Mit der Grazer Uraufführungsinszenierung von Bookpink wurde sie 2020 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert und zur Nachwuchsdramatikerin des Jahres erklärt. Im Jahr davor gewann sie außerdem den Else-Lasker-Schüler-Stückepreis für ihr Stück Der Popper und den Preis der taz-Publikumsjury des 26. open mike für Die Ballade von Schloss Blutenburg. 2023 gewann sie für das Stück Die Katze Eleonore in der Produktion des Staatsschauspiel Dresden den Mülheimer Dramatikpreis sowie den Publikumspreis der Mülheimer Theatertage. Caren Jeß lebt in Dresden.

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