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Alexander Kerlin
MONEYLAND von Alexander Kerlin am Schauspiel Köln uraufgeführt
Dokumentarfilmer Noah begibt sich in den Überlebens-Bunker von Technokratin Ava und verhandelt mit ihr den Wert des Menschen. Während das Wertesystem erodiert, lösen sich auch auf der Bühne die Gewissheiten des Tatsächlichen auf. Ist das wunderbare Ensemble überhaupt analog? Ein erschreckend realistischer Trip durch die abgründige Deformierung der Tech-Eliten und ihren Abgesang auf die Würde des Menschen.
„Vor den hypnotischen Videos aus pulsierenden Linien und Formen, die im Halbkreis ständig und klaustrophobisch die Bühne umspielen, entwickelt sich ein Kampf um Moral, Menschen- und Weltbilder, vielleicht um die Zukunft des Planeten.“ (nachtkritik)
„In MONEYLAND entspinnt sich eine durchaus packende Grundsatzdebatte um die Demokratie“ (Süddeutsche Zeitung)
MONEYLAND
von Alexander Kerlin
UA: 26.9.206 / Regie: Kay Voges / Schauspiel Köln
Bühne: Daniel Roskamp / Kostüm: Mona Ulrich / Videoart: Max Schweder, Mario Simon und Jan Isaak Voges / Dramaturgie: Lidia Polito und Viola Köster / Sounddesign: Mario Simon
Mit: Louisa Beck, Nikolaus Benda, Benjamin Höppner, Bettina Lieder, Lavinia Nowak, Giulia Bauer