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S. Fischer Theater & Medien

Mehr Drama! Autor:innen zeigen ihre Auswahl neuer Dramatik

Einen ganz persönlich kuratierten Blick auf die Gegenwartsdramatik ermöglicht das neue Theatertreffen-Format Mehr Drama!, das gemeinsam mit dem Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage (VDB) konzipiert wurde.

Grafik zum Format „Mehr Drama!“ des Theatertreffens auf korallenrotem Grund. Rechts ein Porträt von Ferdinand Schmalz mit Hut und Schnurrbart. Links Text zu den beteiligten Autor*innen der neuen Dramatik.

Sechs Theaterverlage haben renommierte Autor*innen aus ihrem Programm gebeten, jeweils eine*n aufstrebende*n Dramatiker*in zu benennen, dessen*deren Text im Theatertreffen in einer Lesung mit hochkarätigen Schauspieler*innen präsentiert wird. 2026 treffen die Auswahl: Sivan Ben Yishai, Necati Öziri, Sasha Marianna Salzmann, Ferdinand Schmalz, Gerhild Steinbuch und Paula Thielecke. Die ausgewählten Dramatiker*innen werden zur Spielplanveröffentlichung des Theatertreffens bekanntgegeben. Eine Zusammenarbeit des Theatertreffens der Berliner Festspiele mit den Theaterverlagen Felix Bloch Erben, S. Fischer Verlage, henschel Schauspiel, Rowohlt Verlag, Suhrkamp Verlag, Verlag der Autoren und dem VDB.

S. Fischer Theater & Medien

Dramatisch seit 1886. Zeitgenössische Stücke und moderne Klassiker - deutschsprachig und international.

„Am Anfang war das Wort, sagte sich Samuel Fischer sicherlich. Und dieses Wort muss gelesen, gehört, gesehen und gesprochen werden. Und so entstand der S. FISCHER Theaterverlag. Und Samuel sah, dass er gut war.“ (S. FISCHER Theater & Medien)

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© Apollonia T Bitzan

Ferdinand Schmalz

Ferdinand Schmalz (* 1985 in Graz), aufgewachsen in Admont in der Obersteiermark, studierte Theaterwissenschaft und Philosophie in Wien und absolvierte den Lehrgang Forum Text in Graz. Gleich mit seinem ersten Stück am beispiel der butter (uraufgeführt am Schauspiel Leipzig) erhielt er 2013 den Retzhofer Dramapreis, wurde 2014 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gewählt und mit dem Wiener Dramatik Stipendium ausgezeichnet. Sein zweites Stück dosenfleisch eröffnete 2015 in einer Inszenierung des Burgtheaters die Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin und wurde 2016 ebenfalls zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. der herzerlfresser (uraufgeführt am Schauspiel Leipzig) wurde u.a. vom Deutschen Theater Berlin und vom Wiener Burgtheater nachgespielt, der RBB produzierte den Text als Hörspiel. Mit der thermale widerstand (uraufgeführt am Schauspielhaus Zürich) wurde Ferdinand Schmalz 2017 erneut nach Mülheim eingeladen. Im selben Jahr wurde ihm außerdem der Kasseler Förderpreis Komische Literatur verliehen. 2018 wird seine Adaption des Jedermann von Hugo von Hofmannsthal mit dem Titel jedermann (stirbt) im Großen Haus des Burgtheaters uraufgeführt. Ferdinand Schmalz lebt in Wien.

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