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Albert Ostermaier

Ein Ufo in Weißwurstform landet in München – MUNICH MACHINE

Albert Ostermaier bringt München auf Touren: Bei der Uraufführung von MUNICH MACHINE in der bildgewaltigen Regie von Ersan Mondtag landet ein Weißwurst-Ufo auf der Bühne des Residenztheaters.

Drei Personen auf einer Treppe vor einer Hausfassade im Theaterlicht. Eine verhüllte Gestalt mit Sense deutet auf eine Person mit Hut. Im Vordergrund liegt eine dritte Person im Schatten. © Birgit Hupfeld

An Bord eine extraterrestrische KI, die sich gemeinsam mit Klaus Lemke auf eine atemberaubende Zeitreise durch die Geschichte Münchens macht. Und auf die Suche nach jenem München als Ort, wo so oft alles möglich schien. MUNICH MACHINE ist eine Hommage an den Filmpoeten Klaus Lemke, eine gleichermaßen böse und liebevolle Hymne auf München und ein irrer popkultureller Trip auf Vollgas - immer zwischen Lachen und Weinen. Und nicht zuletzt ein Appell voller „Brillanz“ (nachtkritik), wieder mehr zu wagen und Utopien für eine bessere Welt zu erträumen. Oder zu ertanzen zu den Beats von DJ Hell und der Musik von Benni Brachtel.

MUNICH MACHINE
Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke
von Albert Ostermaier
Uraufführung
Regie: Ersan Mondtag, Bühne und Kostüme: Ersan Mondtag, Lorenz Stöger, Komposition/Musikproduktion: DJ Hell, Benedikt Brachtel, Licht: Gerrit Jurda, Video: Luis August Krawen, Dramaturgie: Michael Billenkamp, Till Briegleb.
Mit: Brigitte Hobmaier, Thomas Hauser, Myriam Schröder, Vincent Glander, Isabell Antonia Höckel, Pia Händler, Max Mayer, Cathrin Störmer, Niklas Mitteregger.
Chor: Raphaela Baumgartner, Michael Malinowski, Elias Hammler, Remy Berthomme, Alina Pulido Garcia, Jazz Schröder Cossio, Jeanne Rehe, Giorgia Capozzi, Dionysus Weber, Philipp Krüger, Christian Steinberger, Duc Phat Mac, Viviana Schmidt.

Zwei Personen stehen sich auf einer Bühne vor einer Hauskulisse gegenüber. Auf der Fassade steht der Graffiti-Schriftzug: „WO ALLE FOLGEN IST NIEMAND FREI“. Eine Person trägt Schwarz, die andere Jeans.
© Birgit Hupfeld
© Kunstverlust eV

Albert Ostermaier

Albert Ostermaier ist 1967 in München geboren, wo er heute als freier Schriftsteller lebt. Er ist einer der meistgespielten deutschen Dramatiker der Gegenwart. Seine Stücke wurden u.a. von Karin Beier, Andrea Breth, Kay Voges und Nuran David
Calis uraufgeführt. Er schrieb für Komponisten wie Peter Eötvös und arbeitet mit DJ Hell. 2024 war Stahltier. Ein Exorzismus am Renaissance Theater Berlin in einer Koproduktion mit dem Théâtre National du Luxembourg zu sehen.
Im Februar 2026 wird sein Stück Munich Machine, das im Auftrag des Münchner Residenztheaters entstand, in der Regie von Ersan Mondtag uraufgeführt werden

Viele seiner Gedichte und Theaterstücke sind in mehrere Sprachen übersetzt und gelangten zur internationalen Aufführung u.a. in Los Angeles, New York, Athen, Santiago de Chile, Kiew, Rom und Teheran.
Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden und Theaterstücken schrieb er 2008 seinen ersten Roman Zephyr.
Zur EURO 2024 veröffentlichte er im Korrekturverlag einen neuen Band mit Fußballtexten, Rote Asche. Im August 2025 erscheint sein neuer Roman Die Liebe geht weiter bei Matthes & Seitz Berlin.

Albert Ostermaier ist zudem Torwart der deutschen Autorennationalmannschaft und Kurator bei der DFB-Kulturstiftung. Er war „writer in residence“ in New York und Gastprofessor an verschiedenen Universitäten, wie Berlin und Venedig. Albert Ostermaier hat angesehene Literaturfestivals wie Lyrik am Lech, abc – Augsburg Brecht Connected, das Romantikfestival read* und das Jean-Paul-Festival in München kreiert und ins Leben gerufen.
Er kuratierte 2015 das forum:autoren beim Literaturfest München, 2023 zusammen mit dem Residenztheater München das Festival Welt/Bühne und bis 2023 das Thomas Bernhard Festival “Verstörungen“ in Österreich.
Von Mai bis Juli 2024 kuratierte er das Leuchtturmprojekt „Stadion der Träume“ für die Fußball-EM 2024.

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