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Caren Jeß

TO MY LITTLE BOY ist „Stück des Jahres“

Die neue Spielzeit startet fantastisch: Das Magazin „Theater heute“ präsentiert im aktuellen Jahrbuch die Auswertung der jährlichen Kritiker:innenumfrage, an der 45 Journalist:innen teilnahmen. In der Kategorie „Stück des Jahres“ erhielten Caren Jeß' TO MY LITTLE BOY und Avishai Milsteins PLAY AUERBACH! die meisten Stimmen (jeweils 5). Herzlichen Glückwunsch!

Porträt einer hellhäutigen Person mit kurzen, blonden Haaren und runder Brille vor ockergelben Wandkacheln. Sie trägt einen braun-schwarzen karierten Mantel, ein Zebrashirt und eine Hose mit Leopardenmuste © Stefanie Loos

Weitere Highlights aus dem aktuellen Theater heute-Jahrbuch: „auf der suche nach dem verlorenen bagger“ von Leo Meier (2 Stimmen),  KINDER DER SONNE von Jakob Nolte (1 Stimme), LEICHTER GESANG von Nele Stuhler (1 Stimme) und DER GIRSCHKARTEN von Lukas Rietzschel (2 Stimmen) wurden in der Umfrage gelistet.

Ein Lesetipp: Caren Jeß und Lukas Rietzschel haben essayistische Denkanstöße unter der Rubrik „Was tun? – Eine Umfrage“ verfasst. 

Unbedingt lesenswert sind außerdem die aktuellen Stückvorstellungen in der diesjährigen Ausgabe: Valerie Göhring schreibt über DER KRIEG IST VORBEI von Jakob Nolte, und Sybille Meier porträtiert Roland Schimmelpfennigs Antikenzyklus FREMDE SONNE. Die Argonauten. Iason. Medea.

Es gibt also vieles, auf das wir uns für die Saison 2026/2027 noch freuen können.

Drei Personen auf einer Bühne: Links sitzt ein Mann auf einem schwarzen Klavier. Rechts sitzen eine Frau in Weiß und ein Mann in einem auffälligen, rosa Plüschkostüm, der einen Arm hochstreckt.
© Katrin Ribbe
© Stefanie Loos

Caren Jeß

Caren Erdmuth Jeß, geboren 1985 in Eckernförde, studierte Deutsche Philologie und Neuere deutsche Literatur in Freiburg i.Br und Berlin. Als Dramatikerin trat sie das erste Mal 2017 in Erscheinung, als sie mit ihrem Stück Deine Mutter oder Der Schrei der Möwe den dritten Platz des Osnabrücker Dramatikerpreises belegte. 2018 gewann sie die Residency des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik mit Bookpink. Mit der Grazer Uraufführungsinszenierung von Bookpink wurde sie 2020 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert und zur Nachwuchsdramatikerin des Jahres erklärt. Im Jahr davor gewann sie außerdem den Else-Lasker-Schüler-Stückepreis für ihr Stück Der Popper und den Preis der taz-Publikumsjury des 26. open mike für Die Ballade von Schloss Blutenburg. 2023 gewann sie für das Stück Die Katze Eleonore in der Produktion des Staatsschauspiel Dresden den Mülheimer Dramatikpreis sowie den Publikumspreis der Mülheimer Theatertage. Caren Jeß lebt in Dresden.

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