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Wolfram Lotz
TRÄUME IN EUROPA am Staatsschauspiel Dresden uraufgeführt
Du sitzt im Taxi in Amsterdam, aber seltsamerweise musst du selbst fahren, während der Taxifahrer daneben sitzt. Ein Bekannter aus dem Internet umarmt dich zu Hause, du fühlst dich seit Langem wieder geborgen, dann aber kommt dein Mann mit den Kindern die Treppe hinauf – alles verschwindet, und du wachst auf. Wolfram Lotz hat sich in europäischen Internetforen auf die Suche nach Träumen gemacht und sie in seine ganz eigenen literarischen Erzählungen übertragen. Es sind merkwürdige, komische Träume, die einem immer wieder sehr vertraut vorkommen – weil es die Träume wirklicher Menschen sind und weil die Welt, in der wir leben, ja wirklich ziemlich komisch ist. Weitere Informationen zur Uraufführung am Staatsschauspiel Dresden finden Sie hier.
„Lotz verzichtet konsequent auf Erklärung, Interpretation, gar zeitdiagnostische Thesen. Was ihn interessiert, ist gerade die ‚Fremdartigkeit und Unkenntlichkeit‘, die pure Faszination, die vom Traummaterial ausgeht. Diese Faszinationskraft ist es, um die es Hartmann in seiner Inszenierung geht.“ (Süddeutsche Zeitung)
Träume in Europa
von Wolfram Lotz
Uraufführung
Regie und Bühne: Sebastian Hartmann, Kostüme: Adriana Braga Peretzki, Klavier: Friederike Bernhardt, Dramaturgie: Jörg Bochow.
Mit: Marin Blülle, Gina Calinoiu, Jakob Fließ, Philipp Grimm, Henriette Hölzel, Nihan Kirmanoglu, Paul Kutzner, Torsten Ranft, Sarah Schmidt, Nadja Stübiger.
Premiere am 9. Mai 2026