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Sabrina Zwach

Ein Special über das unlustigste Thema der Welt.

Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen – und kaum jemand spricht darüber. Mit Humor, Schärfe und viel Offenheit bringen Susanne Abelein und Sabrina Zwach in WIND OF CHANGE die Wechseljahre auf die Bühne – als wilden körperlichen und gesellschaftlichen Change-Prozess.

Eine Person vor weißem Hintergrund trägt ein chaotisches Outfit aus vielen bunten, übereinandergeschichteten Kleidungsstücken. Das Gesicht ist komplett von Tüchern verhüllt. Sie hält eine braune Handtasche.

WIND OF CHANGE erzählt von Körpern im Wandel, von Scham, Unsichtbarkeit und der Frage, wie Frauen ihren Körpern wieder Aufmerksamkeit, Rechte und Wertschätzung verschaffen können. Berührend, ehrlich und komisch. 

Brainfog und Brustspannen, Schwindel und Schlaflosigkeit, Hitze und Haarausfall, Gelenkschmerzen und Gewichtszunahme, Müdigkeit, Libido-Verlust, Depression… Die Liste der Leiden, die Frauen im mittleren Alter befallen können, ist noch viel länger und überhaupt nicht zum Lachen. Aber früher oder später muss frau umgehen mit dem Alterungsprozess und den absurden Veränderungen, die sich gnadenlos an Körper und Seele vollziehen. Es braucht schon viel Humor und den Mut der Verzweiflung, um sich abzufinden mit dem jähen Hormonabfall und den damit einhergehenden Verlusten. Eigentlich sind Frauen erprobt im Wandel, Pubertät, Schwangerschaft, PMS - die Hormone sorgen im Leben einer Frau immer wieder für Abwechslung. Aber nichts davon bereitet frau auf die Stille vor, die eintritt, wenn die Uhr plötzlich nicht mehr tickt. "Wind of Change" nimmt uns mit auf eine Achterbahnfahrt durch die Wechseljahre und bringt dabei schamlos alles zur Sprache, was Sie immer schon wissen wollten, aber nie zu fragen wagten. Eine Ode an die weibliche Stärke, ein Plädoyer gegen das Schweigen und die Scham und nicht zuletzt ein Aufruf, die Wechseljahre als politisches und gesellschaftliches Thema zu begreifen, das Alle angeht. Mit Wucht, Wut und Witz.
 

“Bluten oder nicht bluten, ist das hier die Frage?”

Text Sabrina Zwach in Zusammenarbeit mit Susanne Abelein
Regie Sabrina Zwach
Performance Susanne Abelein 
Kostüme & Fotos Nic Tillein 
Musik Polina Lapkovskaja
Licht & Technik Ueli Kappeler
Videomontage Christian Eckstein
Produktionsleitung H&K BühnenGlück Produktionen
Koproduktion Fabriktheater Rote Fabrik Zürich

Blick von hinten auf ein Publikum im abgedunkelten Theatersaal, das auf eine intensiv blau beleuchtete Bühne schaut. Dort steht eine einzelne Person im hellen Trenchcoat neben einem Hocker im Scheinwerferlicht.

Sabrina Zwach

Sabrina Zwach studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Uni Hildesheim. Danach arbeitete sie als Dramaturgin und Regisseurin in der Freien Szene. Dies brachte ihr u.a. den "Deutschen Literatur-Theaterpreis" 1994 ein. 1999 kuratierte sie ein Programmsegment für "Weimar 1999 -Kulturstadt Europas". Danach arbeitete sie als Radiomoderatorin und leitete ein Veranstaltungshaus in Weimar. Im Auftrag der Bundesregierung kuratierte sie das 5. Festival "Politik im Freien Theater" 2005 in Berlin. Ab 2006 arbeitete sie als Dramaturgin und Kuratorin für "hamlet_X" und beginnt damit die Zusammenarbeit mit Herbert Fritsch. 2007 war sie als Dramaturgin des Zürcher Theaterspektakels und für "Kurt Krömer - die internationale Show" tätig. Von 2008-2011 arbeitete sie an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Parallel zeichnet sie für die Fassungen und Bearbeitungen, Neuübersetzungen der Stücke der Inszenierungen von Herbert Fritsch verantwortlich, dessen Dramaturgin sie bis 2016 war.
Im Berliner Ensemble arbeitete Sabrina Zwach in Oliver Reeses erster Spielzeit fest als Dramaturgin, war dann in der künstlerischen Leitung des Burgtheaters unter Martin Kusej in Wien und ist nun wieder als freie Autorin und Dramaturgin tätig.

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