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Junges Theater

Till Wiebel, Brüder Grimm

Hans im Glück

Ein Klassenzimmerstück

Mit HANS IM GLÜCK widmet sich Till Wiebel dem bekannten „antikapitalistischen“ Hausmärchen der Brüder Grimm: Nach sechs Lehrjahren begibt sich Hans auf die Rückreise. Er tauscht Gold für ein Pferd, ein Pferd für eine Kuh, eine Kuh für ein Schwein, ein Schwein für eine Gans und schließlich eine Gans für einen Schleifstein, der in einen Brunnen fällt. Am Ende landet er ohne Besitz, aber überglücklich zurück im Elternhaus.

Till Wiebel verknüpft diese Märchengeschichte über den Gesellen sehr geschickt und fantasiereich mit einer zweiten Ebene: dem Schauspieler Hans und seiner Haltung zu Besitz und Freiheit. Im Stück muss dieser Schauspieler noch eine letzte Klassenzimmervorstellung des Märchens überstehen, bevor er von dannen zieht und sich selbst auf die Reise begibt. Noch einmal mit dem dauergenervten Regieassistenten an die Schule fahren – und dann: Freiheit. Doch, vielleicht hat Hans es sich zu leicht gemacht? Ganz nebenbei stellt der Text dabei die großen existentiellen Fragen: Welche Dinge können wertvoll sein, auch wenn sie wenig kosten? Was hat Reichtum mit Lebensfreude zu tun? Und wieso ist eigentlich so ungleich verteilt, wer wie viel Gold hat?

Auftragsarbeit für das Schauspielhaus Zürich

Altersempfehlung 8+

2 Darsteller:innen

UA: 24.09.2026 · Schauspielhaus Zürich · Regie: Till Wiebel

Aufführungsarchiv

24
September2026
Brüder Grimm, Till Wiebel

Hans im Glück

Junges Theater

UA

RegieTim Wiebel
TheaterSchauspielhaus Zürich AG,Zürich
Digitales Textbuch