Hendrik, 35, steckt mitten in der Sinnkrise: Er verkauft seine Wohnung in bester Lage, annulliert die Verlobung und gibt den lukrativen Job auf – alles, um aus seiner selbst diagnostizierten Mittelmäßigkeit auszubrechen. Doch damit nicht genug. Hendrik hat drei seiner besten Freunde und seine Mutter zu einem Dinner eingeladen und sie dazu aufgefordert, schmerzhaft ehrlich mit ihm zu sein. Er verspricht sich ein heilsames, kathartisches Selfcare-Event.
Doch was an diesem Abend neben dem Melonen-Feta-Salat und den selbstgemachten Bandnudeln in Wein-Honig-Walnuss-Granatapfel-Sahne-Soße aufgetischt wird, ist höchst explosiv: Familiengeheimnisse und lang im Verborgenen gehegte Begehren führen zu einer Eskalation nach der anderen – am Ende des Abends wird sich diese Tischgesellschaft kaum wiedererkennen.
Moritz Franz Beichl hat eine Gesellschaftskomödie für die mürbe gewordenen Millennials geschrieben. Mit viel Empathie und abgründigem Humor seziert er eine Generation zwischen Effizienzzwang und Sinnsuche. Ein modernes Kammerspiel für alle, die nicht nur mit ihrer Work-Life-Balance hadern.