Sefa Küskü

Sefa Küskü, geboren 1997 in Wanne-Eickel, entdeckte seine Leidenschaft für das Theater, als er 2014 erstmals in einem Jugendclub auf der Bühne stand. Seither spielt er auf verschiedenen Bühnen in Nordrhein-Westfalen. Von 2018 bis 2022 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Schauspielschule der Keller in Köln. Seit 2023 gehört er dem Vorstand von C.T.201 – Freies Theater Köln an.

Seine queere und türkische Perspektive prägt sein künstlerisches Arbeiten. In seinen Stücken beschäftigt er sich mit Herkunft und Zugehörigkeit, familiären Prägungen und gesellschaftlichen Konflikten. Dabei verbindet er dokumentarische Recherche mit biografischen und fiktionalen Elementen.

2022 gab Küskü mit Homo+, einer Stückentwicklung über queere Lebensrealitäten, sein Regiedebüt. Es folgten in liebe, und Çay – Eine Heimatsgeschichte. Das gemeinsam mit Janine D’Aragona entwickelte Stück in liebe, erhielt 2025 den Preis der Jugendjury beim WESTWIND-Festival und 2026 den Goldenen Pinguin für die beste Inszenierung. Der Text steht auf der Shortlist für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2026. Çay – Eine Heimatsgeschichte wurde 2026 zum WESTWIND-Festival eingeladen.

Sefa Küskü, geboren 1997 in Wanne-Eickel, entdeckte seine Leidenschaft für das Theater, als er 2014 erstmals in einem Jugendclub auf der Bühne stand. Seither spielt er auf verschiedenen Bühnen in Nordrhein-Westfalen. Von 2018 bis 2022 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Schauspielschule der Keller in Köln. Seit 2023 gehört er dem Vorstand von C.T.201 – Freies Theater Köln an.

Seine queere und türkische Perspektive prägt sein künstlerisches Arbeiten. In seinen Stücken beschäftigt er sich mit Herkunft und Zugehörigkeit, familiären Prägungen und gesellschaftlichen Konflikten. Dabei verbindet er dokumentarische Recherche mit biografischen und fiktionalen Elementen.

2022 gab Küskü mit Homo+, einer Stückentwicklung über queere Lebensrealitäten, sein Regiedebüt. Es folgten in liebe, und Çay – Eine Heimatsgeschichte. Das gemeinsam mit Janine D’Aragona entwickelte Stück in liebe, erhielt 2025 den Preis der Jugendjury beim WESTWIND-Festival und 2026 den Goldenen Pinguin für die beste Inszenierung. Der Text steht auf der Shortlist für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2026. Çay – Eine Heimatsgeschichte wurde 2026 zum WESTWIND-Festival eingeladen.

Neu

Junges Theater

Janine D'Aragona, Sefa Küskü

in liebe,

2 D

**Nominiert für den Deutschen Jugendstückepreis 2026**

Stellt euch vor, ihr liebt eine beste Freundin so sehr, dass ihr es kaum aushaltet. Euer Schwur fürs Leben: „Bis zur Hölle und wieder zurück.“ Genau das sind Alba und Leyla. Sie wachsen in einer Plattenbau-Tristesse auf und träumen von der großen Freiheit. Doch im Laufe der Jahre entfernen sich die zwei jungen Frauen voneinander: Alba setzt sich zunehmend mit Hatun Sürücü auseinander – der jungen Frau, die 2005 mitten in Berlin von ihrem eigenen Bruder ermordet wurde. Für Alba ist diese Tragödie eine reale Bedrohung, denn ihre Freundin Leyla hat sich in einen deutschen Mann verliebt und in der streng gläubigen Familie fliegen die Fetzen. Alba wird zur radikalen Beschützerin, zettelt Prügeleien an und tut alles, um ihre Freundin zu retten, weil sie überzeugt ist: Leyla wird das nächste Opfer. Doch von heute auf morgen ist Leyla weg. Kein Abschied, nur ein Brief, den Alba drei Jahre lang nicht wagt zu öffnen. Als sie es tut, bricht ihre Welt zusammen. Der Brief ist kein Hilferuf, sondern eine Offenbarung: „Du fragst dich, warum ich dich nicht mitgenommen habe? Ich ersticke!“ Leyla wurde von ihrer Familie nicht angerührt, sie ist gegangen, um ihren eigenen Weg zu finden.

Das mit dem WESTWIND-Jugendjurypreis ausgezeichnete Jugendstück in liebe, ist ein unbarmherzig ehrlicher und poetischer Text über weibliche Selbstbestimmung, verschüttete Erinnerungen und das schmerzhafte Ende einer Freundschaft.

Digitales Textbuch