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Hannah Zufall
Neu im Programm: 4/5 von Hannah Zufall
Vier ältere Menschen und fünf Stühle. Die vier setzen sich, ein Stuhl bleibt leer, denn einer fehlt. Sitzen sie ihre Zeit vor einem Wohnhaus oder einem Altersheim ab? Treffen sie sich an einer Tankstelle oder in einem Café, in einer ranzigen Bar? Es spielt keine Rolle. Was jedoch klar ist: sie kennen sich schon sehr, sehr lange. Einer ist verliebt in eine andere und sagt es nicht. Einer trauert um den fünften und stellt sich dem nicht. Eine ist immer noch Kind und dreht sich tanzend im Kreis. Eine will endlich ihre Ruhe haben. Alle vier würden sich gern freier fühlen, jetzt, in diesem letzten Fünftel ihrer Biografie.
Was erwartet uns im Alter und was erwarten wir vom Alter? Wie unterschiedlich gehen Menschen mit ihren wachsenden Lebensjahren um? Kann man lernen, irgendwann einen Punkt zu machen und will man das überhaupt? Wie damit umgehen, dass die Gesellschaft einem die Bedeutsamkeit von Fahrstuhlmusik zuschreibt und lieber überhört?
4/5 ODER VON DER KUNST, KEINE FAHRSTUHLMUSIK ZU WERDEN
eine Stückentwicklung von Hannah Zufall
Produktion: ZELL:STOFF in Koproduktion mit dem Kleintheater Luzern und in Kooperation mit dem Südpol Luzern.
Mit: Jaap Achterberg, Suly Röthlisberger, Pierre Siegenthaler, Nikola Weisse
Regie: Sophie Stierle
Dramaturgie: Patric Gehrig
Ausstattung: Saskya Germann
Licht & Technik: Martin Wigger
Sounddesign: Remo Seeland
Produktionsmitarbeit: Daniel Tscherrig
Produktionsleitung: Das Theaterkolleg Luzern
Menschen gibt es immer doppelt. Als Vorstellung und als Begebenheit. Ich kann mich doch nicht verabschieden, wenn ich selbst gar nicht ganz da bin. Ich muss mich erstmal finden, bevor ich mich verabschieden kann. Ich gehe jetzt. Der Stuhl kommt mit. Ich hab noch viel vor.