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Uta Bierbaum, Caren Jeß, Lukas Rietzschel

Dreifaches Glück! – Mülheimer Theatertage 2026

Gleich drei Fischer-Stücke wurden nach Mülheim eingeladen. Mit den Nominierungen von Caren Jeß und Lukas Rietzschel für den Dramatikpreis und der Nominierung von Uta Bierbaum für den KinderStückePreis freuen wir uns auf einen fantastischen Festival-Frühling. Mülheim, wir kommen gerne! Und zwar mit folgenden Stücken.

Grafik zu den 51. Mülheimer Theatertagen (16.5.–6.6.26). Drei Schwarz-Weiß-Porträts von zwei Frauen und einem Mann nebeneinander auf schwarz-türkisem Grund. Modernes, klares Design mit Event-Daten.

Heute Nacht um 03.34 Uhr

Uta Bierbaum
ATZE Musiktheater, Berlin

„Uta Bierbaum weiß ihre Sprachmittel genau einzusetzen und beherrscht die Kunst, mit Leichtigkeit das Schwere sichtbar zu machen.“ (Theresia Walser, Auswahlgremium KinderStücke 2026)

 

To My Little Boy

Held aus Polyester
Caren Jeß
Thalia Theater, Hamburg

„Lässig wechselt Jeß zwischen Erzählpassagen und Dialogen, souverän trifft sie für ihren (Anti-)Helden zwischen wissenschaftlicher Koryphäe und großem Kind den passenden Ton [...].“ (Wolfgang Kralicek, Auswahlgremium Stücke 2026)

 

Der Girschkarten

Komödie nach Anton Tschechow
Lukas Rietzschel
Schauspiel Leipzig

„An der Oberfläche ist „Der Girschkarten“ eine Familienkomödie um eine renitente Oma, aber es geht um mehr: ein zu Ende gehendes Leben, eine untergehende Welt.“ (Wolfgang Kralicek, Auswahlgremium Stücke 2026)

© Verena Brüning

Uta Bierbaum

Uta Bierbaum ist ausgebildete Schauspielerin und Autorin, von 2012 bis 2016 studierte sie Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihre Stücke wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie 2015 den Chemnitzer Theaterpreis für die zärtlichkeit der Hunde sowie den Publikumspreis des Autorenwettbewerbs St.Gallen/Konstanz.
die schweizer krankheit erhielt Nominierungen für den Heidelberger Stückemarkt (2013), für den Autorenwettbewerb des Schauspiel Essen (2014), außerdem eine Einladung zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin (2013).
Sie schreibt für Berliner Bühnen wie die Neuköllner Oper, (UA Exit Paradise 2014), die Deutsche Oper (UA Neue Szenen III 2017 und UA Neue Szenen IV 2019), außerdem auch vermehrt für das Kinder- und Jugendtheater. Für das Berliner Jugendtheater Strahl schrieb sie die Auftragsarbeit Hasen-Blues. Stopp. (UA 2016), es folgte eine Stückentwicklung im Autorenkollektiv mit drei weiteren AutorInnen: #BerlinBerlin (UA 2018) erhielt eine Nominierung für den Jugendtheaterpreis Ikarus sowie den Friedrich-Luft Theaterpreis, als beste Berliner Inszenierungen des Jahres 2018.

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© Jewgeni Roppel

Caren Jeß

Caren Erdmuth Jeß, geboren 1985 in Eckernförde, studierte Deutsche Philologie und Neuere deutsche Literatur in Freiburg i.Br und Berlin. Als Dramatikerin trat sie das erste Mal 2017 in Erscheinung, als sie mit ihrem Stück Deine Mutter oder Der Schrei der Möwe den dritten Platz des Osnabrücker Dramatikerpreises belegte. 2018 gewann sie die Residency des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik mit Bookpink. Mit der Grazer Uraufführungsinszenierung von Bookpink wurde sie 2020 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert und zur Nachwuchsdramatikerin des Jahres erklärt. Im Jahr davor gewann sie außerdem den Else-Lasker-Schüler-Stückepreis für ihr Stück Der Popper und den Preis der taz-Publikumsjury des 26. open mike für Die Ballade von Schloss Blutenburg. 2023 gewann sie für das Stück Die Katze Eleonore in der Produktion des Staatsschauspiel Dresden den Mülheimer Dramatikpreis sowie den Publikumspreis der Mülheimer Theatertage. Caren Jeß lebt in Dresden.

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© Christine Fenzl

Lukas Rietzschel

Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz in Ostsachsen, lebt in Görlitz. 2012 wurde sein erster Text im ZEIT Magazin veröffentlicht, seitdem folgten Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien. 2017 war er Gewinner bei poet|bewegt. Für das Manuskript seines Romandebüts Mit der Faust in die Welt schlagen (Ullstein Buchverlage / Ullstein fünf) wurde er 2016 mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet.

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