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Theater

Katerina Poladjan

Goldstrand

Stoffrechte zur Dramatisierung

** Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2026 (Belletristik) **

Eine baufällige Villa in Rom, eine rätselhafte Dottoressa, ein Mann auf der Couch erzählt um sein Leben: In ihrem neuen Roman Goldstrand fügt Katerina Poladjan Splitter des alten Europas zu einem heiter-melancholischen Bild der Gegenwart.

An der bulgarischen Schwarzmeerküste entsteht in den 1950er Jahren ein Ferienort: Goldstrand, geplant als Platz an der Sonne für alle. Auf der Baustelle wird Eli gezeugt. Sechzig Jahre später hat er seine größten Erfolge als Filmregisseur längst gefeiert und liegt auf der Couch seiner Dottoressa in Rom. Er mutmaßt und fabuliert seine Familiengeschichte, die durch ein ganzes Jahrhundert und quer über den europäischen Kontinent führt, von Odessa über Konstantinopel und Warna in Bulgarien bis nach Rom.

Der Roman ist über den Buchhandel erhältlich.

Stoffrechte zur Dramatisierung

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Wissen Sie, Dottoressa, ich bin ungefähr sechzig Jahre alt. Ich bin von ziemlich durchschnittlicher Statur. Ich verabscheue die Ungerechtigkeit in der Welt, wenngleich ich selbst ein von materiellen Sorgen befreites Leben führen kann. Bis vor einigen Jahren bezeichnete ich mich als Kommunisten, finde nun aber, dass dieses Attribut seinen Sex-Appeal verloren hat. Ich bin in der Ewigen Stadt geboren, und dort werde ich auch sterben, obwohl mir der Begriff der Ewigkeit zuwider ist.

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Katerina Poladjan

Kritiken

Jury-Begründung Preis der Leipziger Buchmesse

19.03.2026

Wie erzählen wir unser Leben, wenn wir es selbst kaum fassen können? Meisterlich führt Katerina Poladjan vor, wie eine Biographie aus Selbstbefragung und Erfindung entsteht, aus Fabulieren und dem Umschiffen von Schmerz. Ihre Sprache ist leicht und abgründig zugleich, ihre Hauptfigur betrachtet sie mit Zuneigung und sanftem Spott, solange, bis das Bild eines Menschen entsteht, der sich auf einen Abschied vorbereitet und selbst noch nicht weiß, wohin ihn die Reise führt.

taz

04.09.2025

[...] auf wundersame Weise befreiend. [...] Dieser beeindruckende Roman bietet Erkenntnis durch ästhetische Erfahrung.

Frankfurter Rundschau

27.08.2025

[...] [zählt] zu den verlockend schimmernden Perlen des Spätsommers [...]. Bezaubernd, bezirzend, all diese Geschichten, die darinnen stecken.

Neue Zürcher Zeitung

27.08.2025

Ein Schnitt in der Zeit, der Horizonte der Phantasie und der Ängste öffnet. [...] grosses Kino.

Jury-Begründung Preis der Leipziger Buchmesse

19.03.2026

Wie erzählen wir unser Leben, wenn wir es selbst kaum fassen können? Meisterlich führt Katerina Poladjan vor, wie eine Biographie aus Selbstbefragung und Erfindung entsteht, aus Fabulieren und dem Umschiffen von Schmerz. Ihre Sprache ist leicht und abgründig zugleich, ihre Hauptfigur betrachtet sie mit Zuneigung und sanftem Spott, solange, bis das Bild eines Menschen entsteht, der sich auf einen Abschied vorbereitet und selbst noch nicht weiß, wohin ihn die Reise führt.

taz

04.09.2025

[...] auf wundersame Weise befreiend. [...] Dieser beeindruckende Roman bietet Erkenntnis durch ästhetische Erfahrung.

Frankfurter Rundschau

27.08.2025

[...] [zählt] zu den verlockend schimmernden Perlen des Spätsommers [...]. Bezaubernd, bezirzend, all diese Geschichten, die darinnen stecken.

Neue Zürcher Zeitung

27.08.2025

Ein Schnitt in der Zeit, der Horizonte der Phantasie und der Ängste öffnet. [...] grosses Kino.

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