Ayad Akhtar

NEU
Junk
(Junk)
Deutsch von Michael Raab
4 D, 13 H
UA: 05.08.2016 · La Jolla Playhouse, San Diego · Regie: Doug Huges
DSE: 21.04.2018 · Deutsches Schauspielhaus, Hamburg · Regie: Jan Philipp Gloger
Es ist das Jahr 1985: Robert Merkin, Kopf des Investmentunternehmens Sacker Lowell, hat binnen kürzester Zeit die Finanzwelt auf den Kopf gestellt. Seine einfache wie aggressive Lösung: Schulden sind Kapital. Auf dem Cover des Time Magazine wird er für seine Erfolge als „Amerikas Alchemist“ gefeiert. Sein nächstes Opfer: der Stahlkonzern Everson Steel and United. Merkin setzt mit seiner riskanten Spekulation einen Finanzkrieg in Gang, der Magnaten gegen Arbeiter, Anwälte gegen Journalisten und letztendlich jeden gegen jeden aufwiegelt. Ayad Akhtars spektakulärer Wirtschaftskrimi erzählt von den Anfängen des Turbokapitalismus, als es einer mutigen Generation von Spekulanten und Investoren
gelang, den Finanzsektor von der Realwirtschaft zu entkoppeln und so die Wirtschaftswelt irreparabel umzukrempeln.
(Ankündigung Deutsches Schauspielhaus Hamburg)

Journal

Ayad Akhtar

Deutschsprachige Erstaufführung - Der Wirtschaftsthriller JUNK von Ayad Akhtar am Deutschen Schauspielhaus Hamburg

15.04.2018
Ayad Akhtars Wirtschaftsthriller beruht auf den wahren Begebenheiten um den „Junk-Bond-King“ Michael Milken, der in den 80er Jahren, dem „Jahrzehnt der Habgier“, den Finanzmarkt irreversibel veränderte und so viel verdiente, wie vor ihm nur Al Capone. Die Entkoppelung des Finanzsektors von der Realwirtschaft, die Milken lostrat, ist verantwortlich für die völlige Entfesselung der Finanzwirtschaft und die daraus resultierenden globalen Wirtschaftskrisen der ... mehr