Ayad Akhtar

The Who and the What
(The Who and the What)
Deutsch von Barbara Christ
2 D, 2 H
UA: 19.02.2014 · La Jolla Playhouse · Regie: Kimberly Senior
DSE: 14.01.2017 · Deutsches Schauspielhaus Hamburg · Regie: Karin Beier
Die brillante pakistanisch-amerikanische Schriftstellerin Zarina ist damit beschäftigt, einen
Roman über Frauen und den Islam zu schreiben. Ihr Vater, ein strenggläubiger Muslim,
versucht sie zu verheiraten, indem er eine Kontaktanzeige mit Zarinas Profil aufgibt und
persönlich die möglichen Heiratskandidaten prüft. So lernt sie Eli kennen, einen jungen
Konvertiten, der eine Brücke zu schlagen vermag zwischen ihrem modernen Lebensstil
und ihrem traditionellen kulturellen Erbe. Alles geht gut, bis der Vater Zarinas Manuskript
in die Hände bekommt.

Journal

Ayad Akhtar

Die New York Times berichtet über Ayad Akhtars anhaltenden Erfolg in Europa

18.06.2018
In einem Interview mit der New York Times berichtet der Pulitzer-Preisträger Ayad Akhtar über seinen anhaltenden Erfolg in Europa und über seine Liebe zu Wien.  Akhtar ist besonders eng mit dem deutschsprachigen Raum verbunden, wo seine Werke sehr beliebt sind. In dem Artikel, welcher hier nachzulesen ist, spricht er über die Österreichische ... mehr

Ayad Akhtar

Österreichische Erstaufführung: THE WHO AND THE WHAT von Ayad Akhtar am Burgtheater Wien

26.05.2018
Nach dem Welterfolg GEÄCHTET, Ayad Akhtars Debüt, das weiterhin am Burgtheater zu sehen ist, folgt nun mit The Who and the What ein neues Stück, welches auf pointierte und spannende Weise das Verhältnis des Islam zur Rolle der Frau in der Gesellschaft beleuchtet. Akhtar schreibt hochkomisch und tiefsinnig zugleich. Er behandelt brennende Fragen unserer Gegenwart – und gibt niemals einfache Antworten. Inszenieren wird der Schweizer Regisseur Felix Prader, der ... mehr

Kritiken

The Who and the what

Der Standard, 29.05.2018

Akhtars Spielanordnung ist von beinahe unverschämter Raffinesse.

Falter, 06.06.2018

Die Stärke von Akhtars Stück ist, dass es die fragile Ambivalenz zwischen Religiosität und Liberalität aufzeigt.

Tiroler Tageszeitung, 29.05.2018

Da es sich bei Ayad Akhtars "The Who and the What" aber um eine Komödie handelt, gibt es ein Happy End plus Aussicht auf eine Enkelin. Bevor es so weit kommt, entrollt Akhtar in seinem der angelsächsischen Tradition verpflichteten, exzellent gebauten Kammerspiel entlang der Bruchlinien seiner vier Charaktere die ganze Bandbreite der in diverse Sackgassen mündenden so genannten Islam Debatte.

Wiener Zeitung, 29.05.2019

Ayad Akhtar nimmt den Islam und andere Dogmentreue in „Geächtet“ (Pulitzerpreis, noch immer im Burg-Spielplan) rundum auseinander. Doch anders als das Hickhack im New Yorker Intellektuellenmilieu, beschränkt sich die Vierer-Konversation „The Who and the What“ auf die märchenhaft belehrende Zuspitzung von Altvätertreue versus jugendlichem Drang nach Wahrheit und Freiheit.

Die Welt, 16.01.2017

Islamkritik als Boulevardkomödie – So geht das allerbeste Theater: Einfach mal mit sehr guten Schauspielern eine brisante Geschichte erzählen.

stern.de, 15.01.2017

Ein großartiges Stück, das Debatten auslösen wird. […] Das Publikum der deutschen Uraufführung war begeistert und wollte gar nicht zu klatschen aufhören.

 

nachtkritik, 14.01.2017

Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Liebe als sicheres Maß der Dinge in ungeheuerlichen Zeiten. […] So ist dieser Abend auch als politischer Debattenbeitrag zur Rolle der Frau im Islam zu verstehen, ganz interessant, sicher relevant, klug gebaut.