© Uwe Heinrich

Lucien Haug

Lucien Haug, geboren 1992 in Basel, ist Autor, Dramaturg und Theatersackmesser. Er hat an der Hochschule der Künste Bern studiert und schreibt in erster Linie Stücke in deutscher und schweizerdeutscher Sprache. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem jungen theater basel und mit Suna Gürler. Er arbeitete als Autor für das Schauspielhaus Zürich, das Maxim Gorki Theater, den Verein der Flaneure, die Junge Marie, als Regisseur für die Treibstoff Theatertage Basel, als Theaterpädagoge für die Junge Bühne Bern und Die Voyeure, als Kurator von Literaturveranstaltungen für das Festival BuchBasel und leitet verschiedenenorts Schreibwerkstätten. Oft und gerne ist er als Autor Teil des Probeprozesses und arbeitet laufend, sitzend und schlafend am Text. Wenn er nicht nach seltenen Tieren sucht, dann ist Lucien Haug Innenverteidiger des Schriftsteller*innen-Fussballnationalteams und schreibt an einem unlesbaren Roman.

Lucien Haug, geboren 1992 in Basel, ist Autor, Dramaturg und Theatersackmesser. Er hat an der Hochschule der Künste Bern studiert und schreibt in erster Linie Stücke in deutscher und schweizerdeutscher Sprache. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem jungen theater basel und mit Suna Gürler. Er arbeitete als Autor für das Schauspielhaus Zürich, das Maxim Gorki Theater, den Verein der Flaneure, die Junge Marie, als Regisseur für die Treibstoff Theatertage Basel, als Theaterpädagoge für die Junge Bühne Bern und Die Voyeure, als Kurator von Literaturveranstaltungen für das Festival BuchBasel und leitet verschiedenenorts Schreibwerkstätten. Oft und gerne ist er als Autor Teil des Probeprozesses und arbeitet laufend, sitzend und schlafend am Text. Wenn er nicht nach seltenen Tieren sucht, dann ist Lucien Haug Innenverteidiger des Schriftsteller*innen-Fussballnationalteams und schreibt an einem unlesbaren Roman.

Neu

Theater

William Shakespeare

Romeo und Julia

Deutsch vonLucien Haug
4 D, 9 H, + Chor, Doppelbesetzung möglich

Romeo und Julia ist die wohl berühmteste Liebesgeschichte der Welt. Nicht ohne Grund gilt die Tragödie von William Shakespeare als Maßstab zahlloser Liebeserzählungen. Zwei junge Menschen aus traditionell verfeindeten Familien begegnen einander – was den Hass der beiden Parteien entzündet hat, weiß niemand mehr. Sie flüchten sich in die Liebe und entdecken sie auf den ersten Blick füreinander. Doch ihre bedingungslose Hingabe ist von Beginn an verboten. Die beiden Liebenden Romeo und Julia treten den Beweis für eine grenzenlose Liebe an, die sich an und trotz ihrer Unmöglichkeit entzündet. Der romantische Liebesbegriff wird dabei zum Sprengstoff gegen die verhärtete Feindschaft der Elterngeneration, wofür es sich für die jungen Liebenden sogar zu sterben lohnt. (Theater in der Josefstadt)

Diese Liebe entfacht schnell und heftig und droht, ganz Verona zu entfachen. Die Neuübersetzung klingt prall und melodisch auf der Bühne. Lucien Haug behält Versmaß und Struktur des Stücks bei und findet eine moderne Sprache, die mal poetisch bildreich und mal derb und deftig aus dem Vollen schöpft. Es ist ein wahrer Genuss, den Reimkaskaden zu lauschen, die Lucien Haug in seinem Text anlegt; wie er die deutsche Sprache auswringt, um neue - sich immer wieder übereinander stapelnde - Versbilder zu dichten. Ein mitreißender Text, der die jugendliche Dringlichkeit der Liebenden unterstreicht und immer wieder neue Assoziationsräume schafft.

Aufführungsarchiv

Digitales Textbuch