Ferdinand Schmalz

NESTROY - Der Wiener Theaterpreis 2018: Ferdinand Schmalz erhält den Autorenpreis für seine Hofmannsthal-Überschreibung "jedermann (stirbt)"

NESTROY - Der Wiener Theaterpreis 2018: Ferdinand Schmalz erhält den Autorenpreis für seine Hofmannsthal-Überschreibung "jedermann (stirbt)"©Regina Laschan

Der Dramatiker Ferdinand Schmalz wird für sein Stück jedermann (stirbt) mit dem Autorenpreis ausgezeichnet. Der NESTROY-Preis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Das Stück wurde in der Regie von Stefan Bachmann am Burgtheater uraufgeführt. Schmalz steht mit 36 Nominierten und zwei weiteren bereits fixierten Preisträgern in 13 Kategorien am Samstag, 17. November 2018, ab 19:30 Uhr im Theater an der Wien im Mittelpunkt der 19. NESTROY-Gala. In der Begründung der Jury heißt es:

 

"Eigentlich müsste es mit Jedermanns endgültigem Hinscheiden am Salzburger Domplatz sein Bewenden haben. Aber Dramatiker Ferdinand Schmalz gehört, anders als sein Vorgänger Hofmannsthal, einer post-metaphysischen Generation von Zweiflern an. Seine im Auftrag des Wiener Burgtheaters ins Werk gesetzte „Jedermann“-Überschreibung macht radikal Schluss mit allen außerweltlichen Erwägungen. Den Weihrauch bläst er fort, das Bangen und Zähneknirschen ersetzt Schmalz durch unerhört witzige Erwägungen über das Wesen von Reichtum und Immanenz. Postkatholisches Büßertheater: ein aufgestoßenes Fenster zum toten Mann!" (Ronald Pohl)

 

Weitere Informationen zur Uraufführung finden Sie hier


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