Moritz Franz Beichl

"[M]an darf ein bisschen weinen um Effi, aber auch lachen, am Ende sind zwei tot." – Neu im Programm: Moritz Beichls queer-feministische Komödienüberschreibung EFFI, ACH, EFFI BRIEST

„Frei nach Fontane, frei von Fontane, mit fast keinem Satz von Fontane, wer braucht schon Fontane, wenn man Effi hat?“, so hat Moritz Beichl seine queer-feministische Komödienüberschreibung untertitelt. Word: Wer braucht schon Fontane, wenn man Effi hat? Die alte Geschichte – eine arrangierte, lieblose Ehe führt zu Betrug, führt zum Duell, führt zum ... mehr

Alexis Zegerman & Paul Grellong & Bryna Turner & Igor Memic

Stücke, die die Häuser füllen: Well-Made-Plays aus GB und den USA

Das Well-Made-Play lockt Publikum. Weil nicht die Form im Fokus steht, sondern die versierte Zuspitzung eines Konflikts, der auch über die Inszenierung hinaus für regen Diskussionsstoff sorgt. Wir nennen diese Stücke Gesprächskatalysatoren und finden, dass diese dramatische Form der Einladung zum Gespräch auf keinem Spielplan fehlen sollte. Anbei fünf neue Highlights ... mehr

Nele Stuhler

“Unsere Zeit war doch gerade erst gekommen” – GAIA RETTET DIE WELT am Staatstheater Nürnberg

(c) Konrad Fersterer
Friederike Emmerling erzählt, wie die Leute in Nele Stuhlers GAIA RETTET DIE WELT alles dransetzen, ihre Urmutter davon zu überzeugen, dass sie wirklich keine Schuld am ... mehr

Leo Meier

Eine "gelungene Rasensport-Romanze" in Oberhausen: Über die hymnisch gefeierte Uraufführung von Leo Meiers Debütstück "zwei herren von real madrid"

(c) Axel J. Scherer
So schön zärtlich kann Fußball sein. Nach dem Debakel um die One-Love-Binden und dem an Zynismus kaum zu überbietenden Ausspruch des FIFA-Chefs Gianni Infantino - "Heute fühle ich mich homosexuell" - mag man den Glauben am Profifußball verlieren. Am 15.01.2023 wurden ... mehr

Nele Stuhler

"DAS IST GROSSARTIG" - Nele Stuhlers Schöpfungsgeschichtenkomödie GAIA RETTET DIE WELT am Staatstheater Nürnberg

"DAS IST GROSSARTIG" schreibt die Süddeutsche Zeitung über Nele Stuhlers Schöpfungsgeschichtenkomödie GAIA RETTET DIE ... mehr

Christine Brückner

Die ungehaltenen Frauen und das Publikum

Sechs ungehaltene Frauen haben am 10. Dezember 2023 das Wort ergriffen und ihre Reden vor Publikum gehalten. Dass Reden aber immer auch vom Publikum gehalten werden müssen, und ganz besonders die ungehaltenen, davon spricht Friederike Emmerling in ihrer Begrüßung zu den ... mehr

Caspar-Maria Russo

Generation Y – Ein gedichteter Prolog zu »draußen ist wetter (oder die erfindung der straßenverkehrsordnung)« von Caspar-Maria Russo

Caspar-Maria Russos neues Stück draußen ist wetter (oder die erfindung der straßenverkehrsordnung) ist ein ganz eigenes, absurd komisches und gleichzeitig präzise realistisches Porträt der Generationen Y und Z. Das ... mehr

Stefan Schütz

»Ich komme vom Mond und bin auf der Erde nur zwischengelandet« – Im Gedenken an Stefan Schütz (*1944 - ♱2022)

Wir trauern um unseren Autor Stefan Schütz, der am 13. Dezember im Alter von 78 Jahren gestorben ist. Geboren 1944 in Memel, dem heutigen Klaipėda in Litauen, lebte er ab 1950 in Ost-Berlin, wo er ab 1963 die Staatliche Schauspielschule besuchte. Nach Engagements in Neustrelitz und Halle ... mehr

NEUE STÜCKE | Unser Digitales Textbuch 2022 / 2023 ist da!

„der urschlund ist überwunden nicht“, heißt es in der hildensaga von Ferdinand Schmalz. Das sehen wir als Ansporn, um im DIGITALEN TEXTBUCH 2022/23 all die NEUEN STÜCKE, Stoffe und Texte zu versammeln, mit denen wir den Urschlund dramatisch zu überwinden hoffen. Wie jedes Jahr werden die ... mehr

Rosa von Praunheim

Wir feiern Rosa von Praunheims 80. Geburtstag

Niemand hat das Lieben, Leben und Leiden schwuler Männer so derb, zotig, furchtlos und zärtlich beschrieben, verfilmt, gedichtet und gemalt wie das skandalöse Universalgenie Rosa von Praunheim. Anlässlich seines 80. Geburtstags am 25.11. haben wir seine aktuellen ... mehr

Katja Brunner

»ES IST ZU EINER EWIG BLAUEN STUNDE« Katja Brunner und der S. Fischer Verlag

Spätestens als Katja Brunner ihrem Stück Die Hand ist ein einsamer Jäger die „ewig Blaue Stunde“ als Zeitangabe voranstellte, schien unumgänglich, dass S. Fischer Theater und Katja Brunner irgendwie, irgendwo, irgendwann zueinander finden ... mehr

»DER URSCHLUND IST ÜBERWUNDEN NICHT.« – Vorwort aus unserer Dramatischen Rundschau 04

Wann ging dem Theater eigentlich der Rausch verloren? Einst tobten die Bakchen durchs Kithairon Gebirge, heute toben Fußballfans durch Frankfurt. Im Vorwort zu unserer neuen Dramatischen Rundschau proklamiert Friederike Emmerling das "berauschende ... mehr