Helene Hegemann

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Bungalow
Stoffrechte zur freien Dramatisierung
Helene Hegemann erzählt von der radikalen Selbstfindung eines jungen Mädchens in einer zunehmend apokalyptischen Welt.
Während ihre Mutter das letzte Einkaufsgeld versäuft, beobachtet Charlie vom Balkon ihrer Betonmietskaserne die benachbarten Bungalows und deren Bewohner: Sie lernt, dass es mehrere soziale Klassen gibt und sie selbst zur untersten gehört. Dann, kurz nach ihrem zwölften Geburtstag, zieht ein neues Ehepaar ins Viertel. Die beiden sind Schauspieler, unberechenbar, chaotisch, luxuriös, schlauer als alle anderen – und für Charlie das, was der Rest der Welt als ihre „erste große Liebe“ bezeichnen würde: Spielkameraden und Lover, größter Einfluss und größte Gefährdung. Klar und radikal erzählt Helene Hegemann vom Überleben in einer zunehmend apokalyptischen Welt und der vitalen Kraft des freien Willens.

„Der Roman ist ein rasantes, gekonnt gemachtes und sehr gegenwärtiges Psychogramm einer zerstörerischen Beziehung, geschildert aus der Perspektive eines Opfers, dem jegliche Larmoyanz fernliegt.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„Jugend war schon immer ein Verdammnis, und Hegemann erzählt davon mit einer so prekären Besessenheit, dass die Reaktion auf diesen Roman wie auf ihre bisherigen fast physisch ist. Es ist schwer, sich dieser Wucht zu entziehen.“ (Der Spiegel)

„Das Buch ist flirrend, schwebt wie radioaktive Partikel im Kopf des Lesers. Fallout-Literatur, irrlichternd, zynisch, ungeordnet und defätistisch und doch so voller Vitalität, dass man den ungebändigten Überlebenswillen Charlies spürt. ... ‚Bungalow‘ ist ein Roman, der die Struktur eines orientalischen Teppichs hat.“ (Der Freitag)