Gesine Danckwart

Wunderland
Ein Auftragswerk für die Frankfurter Positionen 2013 - eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung
UA: 25.01.2013 · Nationaltheater Mannheim · Regie: Cilli Drexel
Im Wunderland sind sie alle zu Hause: die Armen, die Karrieristen, die Jungen, die Mütter, die Arbeitslosen - Danckwartsche Stadtfiguren. Schwerelos tauchen sie immer wieder aus diesem literarischen Mosaik des urbanen Neben-, Gegen- und Miteinanders auf. Das feinsinnige Abbild einer grausamen, aber auch vielversprechenden Großstadtrealität.

Dass dies alles so wunderbar leicht und komisch voll beschwingter Melancholie sei, habe damit zu tun, dass Gesine Danckwart nicht bloß eine gnadenlos liebevolle Menschenbeobachterin sei, sondern auch eine Sprachveredlerin, schrieb Die Rheinpfalz über die Uraufführungsinszenierung von Cilli Drexel, die 2013 zu den Autorentheatertagen ans Deutsche Theater in Berlin eingeladen wurde.

Wunderland ist als Auftragswerk für die Frankfurter Positionen entstanden, die 2013 unter dem Motto »An der Grenze – Über die Zukunft der Moderne« stehen und »Ausprägungen spezifisch moderner Grenzverschiebungen unserer westlichen Zivilisation in einem Treibhausklima beschleunigter Dynamik näher beleuchten.