Uta Bierbaum

Foto: Stefan Klüter
Uta Bierbaum ist ausgebildete Schauspielerin und Autorin, von 2012 bis 2016 studierte sie Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihre Stücke wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie 2015 den Chemnitzer Theaterpreis für die zärtlichkeit der Hunde sowie den Publikumspreis des Autorenwettbewerbs St.Gallen/Konstanz.
die schweizer krankheit erhielt Nominierungen für den Heidelberger Stückemarkt (2013), für den Autorenwettbewerb des Schauspiel Essen (2014), außerdem eine Einladung zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin (2013).
Sie schreibt für Berliner Bühnen wie die Neuköllner Oper, (UA Exit Paradise 2014), die Deutsche Oper (UA Neue Szenen III 2017 und UA Neue Szenen IV 2019), außerdem auch vermehrt für das Kinder- und Jugendtheater. Für das Berliner Jugendtheater Strahl schrieb sie die Auftragsarbeit Hasen-Blues. Stopp. (UA 2016), es folgte eine Stückentwicklung im Autorenkollektiv mit drei weiteren AutorInnen: #BerlinBerlin (UA 2018) erhielt eine Nominierung für den Jugendtheaterpreis Ikarus sowie den Friedrich-Luft Theaterpreis, als beste Berliner Inszenierungen des Jahres 2018.

Auszeichnungen

2013 Einladung zum Heidelberger Stückemarkt mit die schweizer krankheit

2013 Einladung zu den Autorentheatertagen mit die schweizer krankheit

2014 Einladung zum Autorenwettbewerb „Stück auf!“

2015 Publikumspreis im Rahmen des Autorenwettbewerbs St.Gallen/Konstanz für die zärtlichkeit der hunde

2018 Nominierung für den IKARUS-Preis für #BerlinBerlin (Autorenkollektiv)

2019 Friedrich-Luft-Preis für #BerlinBerlin (Autorenkollektiv)

Sonstiges

Theaterstücke

Uta Bierbaum
GRRRLS
3 D
Die Arschlochkinder haben wieder zugeschlagen! Sie haben Fritzi einfach so in ... mehr
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JT
NEU
Uta Bierbaum
Hasen-Blues. Stopp
3 D, 1 H
Die Botschaft ist so einfach wie vielschichtig: "Egal, wie anders du bist, du ... mehr
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JT

Journal

Uta Bierbaum

#BerlinBerlin von u.a. Uta Bierbaum erhält den renommierten Friedrich-Luft-Theaterpreis 2019

25.02.2019
Vier Autor*innen, darunter Uta Bierbaum, haben in einem kollektiven Schreibprozess ein Stück über die geteilte Stadt Berlin entwickelt. In der Familiengeschichte geht es nicht nur um Ost und West, sondern um die Frage, warum und wozu Mauern gebaut werden. Eine Reflexion über das Geteilt-Sein und den unbedingten Willen, zusammenzugehören. Nähere Informationen zur Produktion finden Sie mehr

Uta Bierbaum

Friedrich-Luft-Preis 2018: Unsere Autorin Uta Bierbaum ist unter den Nominierten

08.01.2019
Der Friedrich-Luft-Preis der Berliner Morgenpost zeichnet jedes Jahr bemerkenswerte Berliner Theaterinszenierungen aus. Die Jury hat insgesamt zehn Inszenierungen aus dem Theaterjahr 2018 für den renommierten Theaterpreis nominiert.  Über die Gewinner-Inszenierung wird im Februar entschieden.   Vier Theaterautor*innen, aus Ost und ... mehr

Uta Bierbaum

IKARUS Nominierung 2018 für ein Projekt mit Uta Bierbaum

23.10.2018
Das kollektive Theaterprojekt #BerlinBerlin von Uta Bierbaum, Sina Ahlers, Günter Jankowiak und Jörg Steinberg wurde für den IKARUS - die Auszeichnung für herausragendes Kinder- und Jugendtheater - nominiert. Die Inszenierung wurde vom Theater Strahl in Berlin produziert. "Mit dem IKARUS-Preis", so die offizielle Beschreibung des ... mehr

Uta Bierbaum

Uta Bierbaums Gender-Bender-Theaterstück HASEN-BLUES. STOPP wird in Ludwigsburg aufgeführt

20.03.2018
Unter dem Motto "Spurensuche Gegenwart. Eine Regie-Werkschau" erarbeiteten sich der Studiengang Regie und Schauspiel (3. Studienjahr) und das 1. Studienjahr Dramaturgie der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg eine Inszenierung von Uta Bierbaums HASEN-BLUES. STOPP. Regie führte Johann Diel. Es spielten Frederik Gora, Marielle Layher, Leon Amadeus ... mehr

Uta Bierbaum

Neu im Programm: HASEN-BLUES. STOPP. von Uta Bierbaum – Eine aberwitzige und doch zutiefst menschliche Coming-of-Age-Story

16.03.2018
Die Botschaft ist so einfach wie vielschichtig: “Egal, wie anders du bist, du bist richtig!” Dafür kämpfen im Bio-Raum Fee, Rox, Lila und Zebrallala. Fee ist ziemlich wild, reichlich erfahren und schwärmt für Rox, die/der sich einfach keinem Geschlecht zugehörig fühlen will und ständig erklären soll, was es heißt, intersexuell zu sein. Lila, Lehrerin im Referendariat, ist plötzlich erwachsen, noch ehe sie es so richtig gemerkt hat. ... mehr

Kritiken

Hasen-Blues. Stopp

taz

Dass Aussagen an der Privatsphäre kratzen, zeugt in erster Linie vom Scharfsinn des Stücks. Nicht zuletzt deswegen bleibt es spannend bis zum Schluss. Wenn Rox verzweifelt in den Raum ruft: „Alle haben gesagt, ich sei nicht normal. Das jedenfalls habe ich verstanden!“, geht der Satz unter die Haut und begleitet einen bis nach Hause.

Zitty

Die junge Autorin Uta Bierbaum entwirft ein schräges Universum aus beseelten Objekten wie sprechenden Toilettentüren und traurigen, weil geschlechtsneutralen Versandhauskisten. [...]  Ein Stück wie ein komischer Alptraum – herausfordernd, liebevoll und skurril.

junge welt

Ein schönes Stück darüber, wie Fee und Rox aus den Zuschreibungen ausbrechen, weil sie ihrem Gefühl vertrauen und davor keine Angst haben, wie die Erwachsenen. Und dazu ist es noch witzig und originell.

Feminismus im Pott

Der Text macht in seiner Vehemenz, in seiner Wut, in seiner Distanzlosigkeit und in seiner Liebe keinen substanziellen Unterschied zwischen Karton und Zebra, zwischen Rox, Dir, Fee, Lila oder mir; das ist alles und alles eins und das ist richtig, gut und wichtig. Diesen Unterschied gibt es nicht.