Emre Akal

Göttersimulation
Auftragsarbeit für die Münchner Kammerspiele
Auftragsarbeit für die Münchner Kammerspiele
ad lib.
UA: 05.11.2022 · Münchner Kammerspiele · Regie: Emre Akal
Wir stehen am Ende des analogen Zeitalters. Die Digital Natives sind längst in ihre Parallelwelten abgewandert. Aus welchen Materialien sind ihre unendlichen Phantasien gebaut? Welche Wut, welchen Ballast nehmen sie mit? Auch den beiden verbliebenen analogen Menschen werden die Verheißungen des unendlichen digitalen Lebens angepriesen. Sie begeben sich schweren Herzens auf ihre letzte Reise. Göttersimulation erforscht die Wechselwirkungen zwischen Animation und Realität, sucht nach neuen und alten Expert*innen für beide Welten, fragt nach dem Scheitern am Dazwischen. (Münchner Kammerspiele)

Kritiken

Göttersimulation

Die junge Bühne

Regisseur und Autor Emre Akal bringt den Konflikt der alten und neuen Generation, von analogem und digitalem Zeitalter auf die Bühne und wirft dabei die große elementare Frage der Verantwortung und Schuld über den Zustand unserer Welt auf. 

Süddeutsche Zeitung

Emre Akal ist als Autor und Regisseur gleichermaßen talentiert, der Text ist dicht und doch leicht, seine jungen Spielerinnen und Spieler hat er extrem gut choreografiert [...].

Crescendo

Emre Akal, der selbst 1981 geboren wurde, schlägt sich auf keine Seite der vorge­führten Fronten, sondern zeigt Alters-Starr­sinn und ‑Selbst­zu­frie­den­heit genauso wie jugend­liche Hybris und Verdrän­gungs­stra­te­gien als Reak­tion auf eine Welt im Wandel.

Donau Kurier

Von Religion bis zur Familienstruktur weiß [der Text] auf der Folie des Digitalen Relevantes beizutragen. Vor allem interessiert den Regisseur und Autor brennend, wie man heute Theater machen kann [...].