Ayad Akhtar

Foto: Nina Subin
Ayad Akhtar, geboren 1970 in New York, wuchs in Wisconsin auf und studierte Theater an der Brown University. Nach Abschluss des Studiums verbrachte er ein Jahr in Italien, wo er Schauspiel bei Jerzy Grotowski studierte. Es folgte ein Masterstudium in Regie an der Columbia University in New York. Akhtar schreibt für Theater, Film und Fernsehen, sein erster Roman erschien 2012.

Auszeichnungen

2013 Pulitzer-Preis 2013 für GEÄCHTET (Disgraced)

2016 Auszeichnung zum "Ausländischen Stück des Jahres" für GEÄCHTET (Disgraced) im Rahmen der Kritiker*innenumfrage von Theater Heute

Sonstiges

Theaterstücke

Ayad Akhtar
Die Unsichtbare Hand
Deutsch von Barbara Christ
4 H
In seiner Zelle in einem pakistanischen Gefängnis spielt Nick, ein von ... mehr
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Ayad Akhtar
Geächtet
Deutsch von Barbara Christ
2 D, 3 H
Der New Yorker Wirtschaftsanwalt Amir Kapoor ist glücklich verheiratet und im ... mehr
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Ayad Akhtar
Junk
Deutsch von Michael Raab
4 D, 13 H
Es ist das Jahr 1985: Robert Merkin, Kopf des Investmentunternehmens Sacker ... mehr
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Ayad Akhtar
The Who and the What
Deutsch von Barbara Christ
2 D, 2 H
Die brillante pakistanisch-amerikanische Schriftstellerin Zarina ist damit ... mehr
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Journal

Ayad Akhtar

"Schuldsklaverei und Donald Trump" – Ayad Akhtar seziert in seinem Essay für ZEIT ONLINE die amerikanische Schuldenkultur

20.07.2018
Ayad Akhtar gehört zu den weltweit erfolgreichsten Dramatikern. Für sein Stück GEÄCHTET erhielt er 2013 den Pulitzer-Theaterpreis. In seinem jüngsten Drama JUNK, das im April am Hamburger Schauspielhaus aufgeführt wurde, geht es um den Handel mit Schrottanleihen. In diesem Essay für ZEIT ONLINE erklärt Akhtar, was die amerikanische ... mehr

Ayad Akhtar

Die New York Times berichtet über Ayad Akhtars anhaltenden Erfolg in Europa

18.06.2018
In einem Interview mit der New York Times berichtet der Pulitzer-Preisträger Ayad Akhtar über seinen anhaltenden Erfolg in Europa und über seine Liebe zu Wien.  Akhtar ist besonders eng mit dem deutschsprachigen Raum verbunden, wo seine Werke sehr beliebt sind. In dem Artikel, welcher hier nachzulesen ist, spricht er über die Österreichische ... mehr

Ayad Akhtar

Österreichische Erstaufführung: THE WHO AND THE WHAT von Ayad Akhtar am Burgtheater Wien

26.05.2018
Nach dem Welterfolg GEÄCHTET, Ayad Akhtars Debüt, das weiterhin am Burgtheater zu sehen ist, folgt nun mit The Who and the What ein neues Stück, welches auf pointierte und spannende Weise das Verhältnis des Islam zur Rolle der Frau in der Gesellschaft beleuchtet. Akhtar schreibt hochkomisch und tiefsinnig zugleich. Er behandelt brennende Fragen unserer Gegenwart – und gibt niemals einfache Antworten. Inszenieren wird der Schweizer Regisseur Felix Prader, der ... mehr

Ayad Akhtar

Ayad Akhtar in einem Interview des Residenztheaters über die Folgen von JUNK

14.05.2018
In JUNK erzählt Ayad Akhtar von der Entfesselung des Finanzmarkts in den 1980er Jahren, im Videointerview macht er deutlich, welche Auswirkungen das auf unser Leben heute hat.    Nähere Informationen zur Inszenierung und Aufführungstermine am Münchner Residenztheater finden Sie hier.  mehr

Ayad Akhtar

"Ich verkaufe Dir die Zukunft" - Ayad Akhtars Theaterstück JUNK am Residenztheater in München

23.04.2018
"Es ist kein Zufall, dass Donald Trump durch Schulden an die Macht gekommen ist. Es ist kein Zufall, dass Donald Trump nichts von dem ist, was er vorgibt zu sein. Dafür gibt es tiefe strukturelle Gründe, die meiner Meinung nach in der Geschichte der US-Wirtschaft in den späten 1970ern und 80ern liegen."  (Ayad Akhtar)   Unter der Regie von Tina Lanik entsteht ein packender Theaterabend über die "Kluft zwischen angenommenem Wert und wirklichem Wert, zwischen ... mehr

Ayad Akhtar

Deutschsprachige Erstaufführung - Der Wirtschaftsthriller JUNK von Ayad Akhtar am Deutschen Schauspielhaus Hamburg

15.04.2018
Ayad Akhtars Wirtschaftsthriller beruht auf den wahren Begebenheiten um den „Junk-Bond-King“ Michael Milken, der in den 80er Jahren, dem „Jahrzehnt der Habgier“, den Finanzmarkt irreversibel veränderte und so viel verdiente, wie vor ihm nur Al Capone. Die Entkoppelung des Finanzsektors von der Realwirtschaft, die Milken lostrat, ist verantwortlich für die völlige Entfesselung der Finanzwirtschaft und die daraus resultierenden globalen Wirtschaftskrisen der ... mehr

Ayad Akhtar

Ayad Akhtar erhält den Edward M. Kennedy Prize for Drama Inspired by American History für seinen Wirtschaftsthriller JUNK

22.02.2018
Ayad Akhtars Wall Street-Drama JUNK ist das Gewinnerstück des diesjährigen Edward M. Kennedy Prize for Drama Inspired by American History. Der renommierte Theaterpreis wird von der Columbia Universität gestiftet. Der Tony-nominierte und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Dramatiker Ayad Akhtar wird mit 100.000 US-Dollar ausgezeichnet.    Der Preis wird jährlich von der Columbia University an ein neues Theaterstück oder Musical verliehen, welches ... mehr

Luchino Visconti & Ferdinand Schmalz & Ayad Akhtar

Nestroy-Preis 2017 wurde verliehen

04.12.2017
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Nestroy-Preises 2017 stehen fest. In 14 Kategorien wurde dieser renommierte Wiener Theaterpreis vergeben. S. FISCHER Theater & Medien gratuliert insbesondere...   Beste SchauspielerinAndrea Jonasson als Freifrau Sophie von Essenbeck in DIE VERDAMMTEN nach dem gleichnamigen Film von Luchino Visconti, Theater in der ... mehr

Ayad Akhtar

Nestroy Preis für Ayad Akhtar

04.10.2017
Ayad Akhtar bekommt Nestroy-Preis 2017 Der amerikanische Erfolgsdramatiker bekommt im November den Nestroypreis für das beste Stück verliehen. Mit Geächtet wurde er 2016 schon von Theater heute zum Autor des Jahres gewählt. Mit seinem nächsten Stück The Who and The What wird er im Mai 2018 seine nächste große Premiere am Burgtheater haben. mehr

Ayad Akhtar

GEÄCHTET ist "Bestes ausländisches Stück" der Theater heute Kritikerinnenumfrage 2016

06.07.2016
Im Jahrbuch 2016 wurde Ayad Akhtars GEÄCHTET in der Kritikerumfrage von Theater heute zum besten ausländischen Stück des Jahres gewählt. In der Spielzeit 2016/17 gibt es fünfzehn weitere Inszenierungen des Stücks der Stunde im deutschsprachigen Raum, u.a. die österreichische Erstaufführung am Burgtheater im November. mehr

Kritiken

The Who and the what

Der Standard, 29.05.2018

Akhtars Spielanordnung ist von beinahe unverschämter Raffinesse.

Falter, 06.06.2018

Die Stärke von Akhtars Stück ist, dass es die fragile Ambivalenz zwischen Religiosität und Liberalität aufzeigt.

Tiroler Tageszeitung, 29.05.2018

Da es sich bei Ayad Akhtars "The Who and the What" aber um eine Komödie handelt, gibt es ein Happy End plus Aussicht auf eine Enkelin. Bevor es so weit kommt, entrollt Akhtar in seinem der angelsächsischen Tradition verpflichteten, exzellent gebauten Kammerspiel entlang der Bruchlinien seiner vier Charaktere die ganze Bandbreite der in diverse Sackgassen mündenden so genannten Islam Debatte.

Wiener Zeitung, 29.05.2019

Ayad Akhtar nimmt den Islam und andere Dogmentreue in „Geächtet“ (Pulitzerpreis, noch immer im Burg-Spielplan) rundum auseinander. Doch anders als das Hickhack im New Yorker Intellektuellenmilieu, beschränkt sich die Vierer-Konversation „The Who and the What“ auf die märchenhaft belehrende Zuspitzung von Altvätertreue versus jugendlichem Drang nach Wahrheit und Freiheit.

Die Welt, 16.01.2017

Islamkritik als Boulevardkomödie – So geht das allerbeste Theater: Einfach mal mit sehr guten Schauspielern eine brisante Geschichte erzählen.

stern.de, 15.01.2017

Ein großartiges Stück, das Debatten auslösen wird. […] Das Publikum der deutschen Uraufführung war begeistert und wollte gar nicht zu klatschen aufhören.

 

nachtkritik, 14.01.2017

Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Liebe als sicheres Maß der Dinge in ungeheuerlichen Zeiten. […] So ist dieser Abend auch als politischer Debattenbeitrag zur Rolle der Frau im Islam zu verstehen, ganz interessant, sicher relevant, klug gebaut.

 

Geächtet

Die Zeit, 21.01.2016

Geächtete ist ein Stück, das mit Brandbeschleuniger geschrieben wurde. Die von uralten Konflikten gerittenen Figuren streben ohne retadierenden Schnickschnack wohlgemut der Eskalation entgegen, als würden sie endlich erlöst.

Hamburger Abendblatt, 18.01.2016

Das Stück ist so aktuell, dass es nach dieser deutschen Erstaufführung nich an vielen Theatern zu sehen sein wird. 

Hamburger Morgenpost, 18.01.2016

Der New Yorker Autor Ayad Akhtar legt mit seinem preisgekrönten Stück gleich mehrere Finger in offene Wunden. Es zeigt, wie die politische Weltlage seit dem 11. September viele Menschen existenziell trifft – selbst jene, die eigentlich davor gefeit sein sollten. 

Spiegel Online, 17.01.2016

"Geächtet" ist eine Komödie über religiöse und ethnische Identität, über Vorurteile in einem vermeintlich weltoffenen Milieu - und damit das Stück der Stunde

NDR Kultur, 17.01.2016

Akhtar verschränkt gekonnt Boulevardkomödie und psychologisches Drama.

"Geächtet" erklärt nicht religiösen Fanatismus, kritisiert aber Denkweisen, die andere ausschließen. Denn so wird der Firnis der Zivilisation nie halten. 

Publikationen

Theater Theater 28
Taschenbuch
Ayad Akhtar »The Who and the What«, Wolfgang Maria Bauer »Der Brandner Kaspar kehrt zurück«, Nuran David Calis »Kuffar. Die Gottesleugner«, Jan Fabre »Relikte«, Stefan Hornbach »Über meine Leiche«, Lorenz Langenegger »Nord West 59«, Tracy Letts »Eine Frau«, David Lindemann »Pan Familia«, Albert ...
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Theater Theater 27
Taschenbuch
Herbert Achternbusch »Dogtown Munich«, Ayad Akhtar »Geächtet«, Gesine Danckwart »Blond«, Andreas Liebmann »Mein prähistorisches Hirn«, Maria Milisavljevic »Beben«, Jakob Nolte »Gespräch wegen der Kürbisse«, Albert Ostermaier »Herz sticht«, Ewald Palmetshofer »Edward II. Die Liebe bin ich«, Falk ...
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