Lukas Rietzschel

© Gerald von Foris
Lukas Rietzschel, born in Räckelwitz in Eastern Saxony in 1994, lives in Görlitz. In 2012, his first text was published in the ZEIT magazine, since then publications in various anthologies followed. In 2017 he was the winner of poet|bewegt. For the manuscript of his novel debut Mit der Faust in die Welt schlagen (Ullstein Buchverlage / Ullstein fünf) he was awarded the Retzhof Prize for Young Literature in 2016.

Stage plays

Lukas Rietzschel
Mit der Faust in die Welt schlagen
Lukas Rietzschel's novel is a chronicle of collapse. A highly topical literary ... more
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Lukas Rietzschel, Julia Weinreich, Liesbeth Coltof
Mit der Faust in die Welt schlagen
2 D, 5 H
Philipp and Tobias grow up in the backwoods of Saxony. Their parents are working ... more
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Lukas Rietzschel
Raumfahrer
Dramatisierungsrechte
Lukas Rietzschel's novel is a chronicle of collapse. A highly topical literary ... more
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Lukas Rietzschel
Widerstand
2 D, 3 H
The present. The countryside. One of the areas that have been called "The five ... more
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Miscellaneous

Lukas Rietzschel & Stefan Hornbach & Ayad Akhtar & Ferdinand Schmalz & Antje Rávic Strubel & Angela Lehner

Digitales Textbuch 2021: Romane für die Bühne

20.10.2021
Auch in diesem Jahr möchten wir einige unserer Stoffrechte aus unserem Programm 2021/2022 vorstellen. Wir präsentieren neue Romane von u. a. Angela Lehner, Ayad Akhtar, Antje Rávik Strubel, Lukas Rietzschel, Stefan Hornbach und Ferdinand Schmalz. Es sind sprachgewaltige, absurde, philosophische, aufwühlende, verspielte Prosatexte, die nur darauf warten, im Bühnenraum zu „erklingen“. Neugierig?Hier finden Sie unsere aktuellen Stoffrechte zur ... mehr

Lukas Rietzschel

Fremd in der Welt, aus der man stammt – WIDERSTAND von Lukas Rietzschel

09.06.2021
  Lukas Rietzschel zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen der Nachwende-Generation. Sein neues Theaterstück entstand als Auftragswerk für das Schauspiel Leipzig. FAZ-Feuilletonist Simon Strauß sieht in WIDERSTAND einen „überzeugende[n] Versuch, das Drama in seinen Möglichkeiten der ... mehr

Lukas Rietzschel

Digitale Uraufführung: "Du musst doch Verständnis haben, haben sie gesagt, und ich habe es versucht, wirklich versucht. Und jetzt das." – WIDERSTAND von Lukas Rietzschel. Eine Auftragsarbeit für das Schauspiel Leipzig

14.05.2021
Heute findet die digitale Uraufführung von WIDERSTAND in der Regie von Enrico Lübbe am Schauspiel Leipzig statt. Nach seinem Romandebüt MIT DER FAUST IN DIE WELT SCHLAGEN (Ullstein) avancierte Romancier und Essayist ... mehr

Lukas Rietzschel

Lukas Rietzschel erhält das Villa Aurora-Stipendium 2022

06.11.2020
Herzlichen Glückwunsch, Lukas Rietzschel! Die Jurys des Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. haben die Auswahl der Stipendiat*innen für die Villa Aurora in Los Angeles veröffentlicht. In der Sparte Literatur wurde für das Jahr 2022 Lukas Rietzschel („Mit der Faust in die Welt schlagen“, 2018) ausgewählt. Wir ... mehr

Lukas Rietzschel & Björn SC Deigner & Philip K. Dick & Ludwig Harig

S. FISCHER Theater & Medien startet mit gleich vier Uraufführungen in die Spielzeit 2019/2020

13.09.2019
S. FISCHER Theater & Medien wünscht allen eine erfolgreiche Spielzeit 2019/2020! Nach der umjubelten Uraufführung von Wolfram Lotz' DIE POLITIKER im August, starten wir am 13,09.2019 mit gleich vier Uraufführungen in die neue Spielzeit.   IN STANNIOLPAPIER von Björn SC Deigner wird am Theater Bonn in der Regie von Matthias Köhler uraufgeführt. Nachdem Deigners eindringliche Charakterstudie im Rahmen der Berliner Autorentheatertage in der Regie von ... mehr

Lukas Rietzschel

Stoffrechte zur freien Dramatisierung: MIT DER FAUST IN DIE WELT SCHLAGEN von Lukas Rietzschel

10.09.2018
S. FISCHER Theater & Medien vertritt die Stoffrechte an dem Debütroman des Autors Lukas Rietzschel. Sein Romandebüt steht auf der Shortlist des ZDF-Aspekte-Literaturpreises. Lukas Rietzschels Roman ist eine Chronik des Zusammenbruchs. Eine hochaktuelle literarische  Auseinandersetzung mit unserem zerrissenen Land.   Philipp und Tobias wachsen ... mehr

Reviews

Widerstand

Die Deutsche Bühne

„Die Konfliktlinie verläuft zwischen alten und neuen Bundesländern genauso wie zwischen Land und urbanen Gebieten. Lübbes Introspektive in die Provinzküchen und -keller offenbart dabei keineswegs banale Spiegelungen von Nazis und ‚besorgten Bürgern‘. Auch die Frage, woher das Abgehängtsein ganzer Regionen rührt, steht nicht im Vordergrund. Vielmehr geht es ihm am Schauspiel Leipzig, einem Zentrum umgeben von weiten Landschaften, darum, ein differenziertes, vielschichtiges Porträt der Ränder der Gesellschaft zu entwerfen. Zweifelsohne zählt dieses bildreiche Panoptikum verlorener Seelen zu den exzellentesten Realisierungen auf der digitalen Bühne!“

Theater heute

„In einer guten Stunde kunstkühlem Kammerspiel schafft Lübbe mit Rietzschels bündigem Text eine sinistere Atmosphäre. Es keimt die Wut im Gegenlicht. Ein ostdeutsches Heimatbild wie im Dämmerzustand geschürft. Und das Erwachen verheißt nichts Gutes.“

Deutschlandfunk Kultur

„Rietzschel skizziert diese ineinandergreifenden Mini-Dramen lakonisch und kalt. Der Theater-Film, der jetzt in Leipzig entstand, taucht diese Mitleidlosigkeit in einfache, aber künstliche Bilder. Im Zentrum steht eine kleine Drehbühne mit durchsichtigen Vorhängen drumherum. Szenische Miniaturen stellt Bühnenbildner Hugo Gretler auf diese kreiselnde Welt: Tisch, Stühle, Bett. Die Menschen darin wirken wie lebende Puppen, ausgestopft und wie eingezwängt in die Kostüme von Teresa Vergho, immer überschminkt und wie maskiert. Aber zu Abziehbildern und grob gezeichneten Karikaturen werden sie nicht. Das war noch so bei ‚Mit der Faust in die Welt schlagen‘. Jetzt aber hat Autor Rietzschel den Alltagswesen richtige Geschichten gegeben, ein Schicksal. Der junge Autor ist auf bestem Weg zum Dramatiker. Das Schauspiel Leipzig tat gut daran, ihm diesen Stückauftrag zu geben.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Rietzschels Stück dauert nur eine knappe Stunde. Im bewährten Stil der short cuts reiht es kurze Dialogszenen aneinander, die alle von der bedrückenden Stimmung des Verlustes durchzogen sind, der Scham, ausgesondert zu sein, und dem daraus erwachsenden Gefühl der Unzulänglichkeit. Rietzschel rechtfertigt nichts von dem, was seine Figuren tun; aber er diffamiert sie auch nicht. Er lässt sie von ihren Nöten sprechen und führt sie nicht vor.“